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Was ihr wollt

Shakespeare Solo Komödie

 

 

 

 

 

Was ihr wollt

Shakespeare Solo Komödie

Was ihr wollt

Frei-komisch nach Shakespeare

Koproduktion mit:

Idee und Spiel:
Bernd Lafrenz

Text und Regie:
Abel Aboualiten

Fotos im Slider:
Achim Käflein

Die schöne und kluge Viola, Zwillingsschwester von Sebastian, ist bei einem Schiffbruch von ihrem Bruder getrennt worden und kommt in Illyrien an Land. Dort beschließt sie bei dem edlen Herzog Orsino in Dienst zu gehen, aber als Mann verkleidet unter dem Namen Cesario. Herzog Orsino findet Gefallen an dem jungen Edelmann Cesario/ Viola und schickt ihn als Liebesboten zu der reichen Gräfin Olivia, nach der sich Orsino in Liebe verzehrt, ohne bisher erhört worden zu sein. Viola/Cesario, die sich ihrerseits in den Herzog Orsino Knall auf Fall verliebt hat, sind solche Botengänge zur Gräfin natürlich äußerst unangenehm. Als nun auch noch die sonst so unzugängliche Gräfin Olivia sich in den Liebesboten Cesario/ Viola verliebt, scheint es sich im Kreis zu drehen. Hinzu kommt, dass auch Malvolio, der Haushofmeister der Gräfin sich nach Gräfin Olivia verzehrt und durch einen von der Dienerschaft gefälschten Brief darin bestärkt wird. Feste, der Narr der Gräfin sowie ihr Onkel Sir Toby Belch mit seinem Freund Sir Andrew Aguecheek treiben ihren Spaß mit Malvolio.
Während Viola / Cesario die Gräfin Olivia in ihrem Liebesdrang entsetzt abgewiesen hat, läuft nun der auch nach Illyrien gekommene Zwillingsbruder von Viola, der forsche Sebastian, der reichen Gräfin Olivia über den Weg und wird nun für Cesario/ Viola gehalten.
Ein heiteres, munteres Spiel um Identitäten und vorgetäuschte Identitäten nimmt seinen Lauf…

Kostproben auf YouTube

 

Pressestimmen

Lafrenz begeisterte allein in turbulentem Verwechslungsspiel

Bernd Lafrenz begeisterte das Publikum im Scharoun Theater. Die Premiere war kurzweilig, vergnüglich und sehr charmant gespielt.

Shakespeare spielt mit allen Facetten der Liebe und strickt eine wunderbare Komödie, die von den ausgeprägten Charakteren und skurrilen Situationen lebt. Während sich zu Shakespeares Zeiten männliche Darsteller als Frauen ausgaben, da die auf der Bühne nicht zugelassen waren, die sich dann als Männer verkleideten, dreht Lafrenz das Verkleidungsrad noch eine Umdrehung weiter, indem er gleich alle Rollen selbst spielt. Mit kleinem Bühnenbild und wenig Kostümwechsel gelang ihm das bei der Premiere hervorragend.

Der anwesende Regisseur Abel Aboualiten aus Paris und der Schauspieler wurden daher am Ende verdientermaßen vom Publikum mit großem Applaus gefeiert.

Wolfsburger Allgemeine Zeitung, WAZ vom 30.9.2019

 

Shakespeare auf die Schnelle

Ganz einfache Mittel genügen Bernd Lafrenz, um sich von einem Kapitän in Sebastian, von Olivia in Sebastian oder von Malvolio in Orsine zu verwandeln. Dem Schauspieler reichen im Scharoun Theater wenig Requisiten, einige Handgriffe. Das offenen Umkleiden bezieht er in die Abläufe mit ein.

Sein Spiel ist komödiantisch, verspielt, verschmitzt und unterhaltend. Das Premieren Publikum sah auf der Bühne eine leichte, witzige Verwechslungskomödie, die dennoch Charaktere entlarvt. Es geht um das Spiel mit der Liebe, Plänen und Wirklichkeit.

Die Zuschauer schmunzeln, lächeln, lachen. Was Lafrenz wollte.

Wolfsburger Nachrichten vom 30.9.2019