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Freiburger Theater Compagnie

Der Geizige – frei nach Molière

Der Geizige – frei nach Molière

Eine heitere und turbulente Komödie um GELD und LIEBE

 

Regie:
Abel Aboualiten, Paris

Koproduktion mit dem Burgbachkellertheater Zug, Schweiz,
Koproduktion mit dem E Werk Freiburg
mit freundlicher Unterstützung von der LBBW

Spiel:
Bernd Lafrenz, Christine Kallfaß, Olaf Creutzburg und Nicole Djandji-Stahl

Der reiche und geizige Witwer Harpagon hält seine Tochter Elise und seinen Sohn Cleante an sehr strengen Zügeln. Seine Tochter Elise liebt heimlich Valère, der sich bei Harpagon als Hausverwalter und Finanzberater hat einstellen lassen. Sein Sohn Cléante liebt ebenso heimlich die schöne Mariane, die in materiellen Nöten ist. Bevor jedoch die Kinder ihren Vater Harpagon ins Vertrauen ziehen können, eröffnet dieser ihnen, dass er demnächst selbst die schöne Mariane heiraten werde und dass er für seine beiden Kinder schon wohlhabende Kandidaten ausgewählt habe.

Doch Cleante gibt sich nicht so schnell geschlagen und sucht nun nach einem Weg, seine große Liebe – gegen seines Vaters Willen – doch noch für sich gewinnen zu können. Wären da nur nicht seine Schulden und dieser mysteriöse Kreditgeber, die ihm das Leben schwer machen….

Harpagons Welt besteht einzig und allein aus Geldvermehrung, Geldvermarktung und Geldsicherung .Und das nicht nur in seiner im Garten vergrabenen Geldkassette, sondern in Aktien, Wertpapieren, Krediten und Schuldscheinen, Anlagen in Investment Fonds, Gold und Silber. Alles dreht sich bei ihm ums Geld und er will eine schöne junge Frau an seiner Seite!
Die letzte Hoffnung scheint die Heirats- und Partnervermittlerin Frosine zu sein, die ein – unter strengem Sparzwang zusammengestelltes – Abendessen zum Anlass nimmt, alle zusammenzuführen und die Weichen zu stellen. Als alle aufeinandertreffen platzt die Bombe!

 

Pressestimmen

Gegen den Strich gebürstet
Zu Zeiten von Molière alias Jean Baptiste Poquelin war Geiz noch nicht geil sondern galt offiziell als Todsünde. Seitdem ist viel passiert: Industrialisierung, entfesselte Märkte und eine unersättliche Gier, die unseren Planeten auf Kosten der Ärmsten zugrunde richtet. Bezüge auf moderne Phänomene wie Börsen- und Lebensmittelspekulationen gibt es auch in dem Stück „ Der Geizige, frei nach Molière“ der Freiburger Theater Compagnie.
Auch dieses Mal wird ein Klassiker mit rasenden Rollenwechseln, karikierten Figuren und schrägem Slapstick gegen den Strich gebürstet und die Rahmenhandlung des Pariser Regisseurs ist originell. Es gibt viele pfiffige Regie-Ideen.
Als versierter Komödiant gibt Bernd Lafrenz den Geizigen mit Nerdbrille und Taschenrechner, ein eitler und verrückter Kauz, der den verbuddelten Geldkoffern im Garten Namen gibt und seine Lieblingsbabys nachts in den Schlaf singt. Paranoia hat er noch dazu. Alle wollen ihn ruinieren.
Die folgenden Verstrickungen von Liebe und Geiz sind ,bekannt, wobei auch Heiratsvermittlerin, Sohn samt Freund und Küchenjunge gut gespielt sind.
Badische Zeitung, Freiburg 15.12.2018